Diagnose-Tools
Die verschiedenen Hersteller für Festplatten bieten in den meisten Fällen kostenlose Diagnose-Software an.

Für eine eigenständige Festplattendiagnose finden sich in der Regel auf der Homepage des entsprechenden Herstellers kostenlose Tools, mit deren Hilfe die Festplatte auf eventuelle Fehler untersucht werden kann. Jedoch sollten derartige Diagnose-Tools mit äußerster Vorsicht eingesetzt werden, da bei einer stark beschädigten Festplatte die Möglichkeit besteht, dass die sich auf dem Datenträger befindlichen Daten durch die Diagnose und die damit verbundene Inbetriebnahme der beschädigten Festplatte noch mehr beschädigt werden.
Diagnose-Tools werden in den meisten Fällen mithilfe einer bootfähigen CD oder Diskette gestartet.
Um ein Diagnose-Tool eines bestimmten Festplattenherstellers starten zu können, muss dieses zuvor auf einer bootfähigen CD oder Diskette gespeichert werden. In den meisten Fällen kann das entsprechende Diagnose-Programm mithilfe der Eingabe von bestimmten Befehlen auf der Kommandozeilenebene des Betriebssystems gestartet werden. Nachdem das Programm auf diesem Weg gestartet wurde, findet der Computerbenutzer unterschiedliche Möglichkeiten für die Diagnose der Festplatte vor. Des Weiteren bieten viele Festplatten-Tools zahlreiche unterschiedliche Funktionen, wie beispielsweise die sogenannte Tiefenformatierung einer Festplatte an.
Mithilfe eines Diagnose-Tools können Fehler in den Clustern der Festplatte festgestellt werden.
Eine Festplatte ist grundsätzlich in eine Vielzahl an Speichercluster aufgeteilt, in welchen die Daten gespeichert werden. Weist einer diese Cluster einen oder mehrere Fehler auf, kann es zu einem Verlust der in diesem Cluster befindlichen Daten kommen. Ein Diagnose-Tool kann derartige beschädigte Cluster ermitteln, was für die eigenständige Datenwiederherstellung sehr wichtig ist.
